Gesichtspeelings

Gesichtspeelings oder Abrasiva für das Gesicht werden nach der normalen Reinigung auf die feuchte Haut aufgetragen und mit den Fingern einmassiert. Danach werden sie mit reichlich Wasser abgewaschen. Sie enthalten Schleifpartikel, die die Haut abschmirgeln. Hierdurch, werden lose sitzende Zelllagen und Schüppchen entfernt, aber auch verengte Follikelausgänge geöffnet. Die Haut wirkt danach durch die glatte Oberfläche jugendlich frisch.


Ihr Hauttyp

Wähle das richtige Gesichtspeeling für deine Haut

Die enthaltenen Schleifpartikel können synthetische Granula sein, beispielsweise aus Polyethylen. Aufgrund ihrer fehlenden biologischen Abbaubarkeit und der Nutzung fossiler Rohstoffe werden diese Kunststoffe aber immer häufiger durch nachwachsende, biologisch abbaubare Schleifpartikel, wie Kern-und Schalenmehle beispielsweise Walnussschalenmehl, ersetzt. Durch Bleichen mit Wasserstoffperoxid verlieren die Partikel ihre Braunfärbung. Außer den Schleifpartikeln sind Tenside enthalten.

Enzympeelings

Enzympeelings Enzympeelings oder biologische Peelings enthalten pflanzliche und tierische Enzyme, wie Papain. Trypsin oder Pepsin, die die Kittsubstanz zwischen den einzelnen Hornschüppchen auflösen. Auf diese Weise werden die obersten Hornschichten ohne das bei mechanischen Peelings nötige Rubbeln entfernt. Diese Methode ist relativ schonend und, wenn nicht häufiger als ein- bis zweimal pro Woche angewandt.

Praxistipp für Gesichtspeelings

Hier finden Sie die Antworten: Vor allem bei fetten Hautzuständen ist die Anwendung eines Gesichtspeelings ein- bis maximal dreimal pro Woche sinnvoll. Bei Akne und anderen entzündlichen Hautkrankheiten darf wegen der Gefahr von Schmierinfektionen kein Peeling im Gesicht durchgeführt werden. Bei normaler Haut reicht eine Anwendung im Monat.Da die Haut durch das Peeling auch empfindlicher gegenüber mechanischen, thermischen und chemischen Reizen wird, sollte bei trockener und zu Rötungen neigender Haut auf ein Peeling verzichtet werden.

Fruchtsäuren

In der Kosmetik werden chemische Peelings nur in abgeschwächter Form mit Fruchtsäuren durchgeführt. Dermatologen arbeiten mit stark hautreizenden Stoffen in geringer Konzentration, wie Phenol, Trichloressigsäure, Vitamin-A-Säure, oder Glykolsäure in hoher Konzentration. Durch die Verletzung der Haut wird die Neubildung des Gewebes beschleunigt. Angewandt werden diese Methoden zur Verflachung von Aknenarben, Verminderung von Hautfältchen und allgemein zur Verbesserung des Hautbildes. Zu beachten ist, dass die Haut nach einer solchen Behandlung extrem empfindlich gegenüber Reizen von außen ist. Peelings Bei der Auswahl eines peelings spielt nicht nur die Art der Schleifpartikel eine Rolle, also ob es sich z. B. um Seesand, Polyethylenkügelchen oder zerriebene Obstkernchen handelt, sondern auch in welcher Größe sie vorliegen. Grundsätzlich gilt je gröber die Körnchen sind, desto stärker wird die Haut durch das Peeling strapaziert. Umgekehrt gilt jedoch nicht, je gröber die Partikel, desto besser die Schleifwirkung. Zusammenfassend ist also auch bei der Auswahl eines Peelings auf möglichst sanfte Schleifpartikel mit einer feinen Körnung zu achten.

Anwendung von Gesichtspeelings

Alle ein bis zwei Wochen kann die Haut gepeelt (geschält) werden. Mit den im Peeling enthaltenen Schleifpartikeln werden tote Hornzellen und Schmutz gründlich entfernt. Häufiger als einmal wöchentlich soll ein Gesichtspeeling nicht gemacht werden, um den Hydrolipidfilm der Haut nicht zu stören. Für empfindliche Haut, insbesondere bei Couperose ist eingeschränkt empfehlenswert.

Tipp: Nach dem Peelen zieht das Serum besonders gut ein!

Eine walnussgroße Menge des Peelings wird unter Aussparung des Augenbereichs auf das Gesicht gegeben und auf der Haut massiert. Die talgdrüsenreichen Regionen des Gesichts, die sogenannte T-Zone (Stirn, Nase, Kinn), wird besonders gründlich behandelt. Das Peeling wird anschließend mit feuchten, warmen Tüchern abgenommen. Besonders gut eignen sich Kompressen, da sie aufgrund ihrer Struktur die Creme und vor allem die enthaltenen Schleifpartikel regelrecht aufsaugen. Das Gesicht wird abgetrocknet und fühlt sich nicht nur weicher an, sondern ist besonders aufnahmefähig für Wirkstoffe. Dies ist der ideale Zeitpunkt für eine hautberuhigende, reinigende oder feuchtigkeitsspendende Maske oder die Zufuhr von Ampullenkonzentraten.

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