Hautbild: Trockene fettarme Haut

Wir alle träumen von der perfekten Haut, aber kaum jemand hat sie von Natur aus. Bei der trockenen Haut ist der Feuchtigkeitshaushalt aus dem Gleichgewicht geraten. Die Talgdrüsen, die die Haut elastisch, geschmeidig und immer leicht feucht halten sollen, produzieren zu wenig Fett und dadurch ist letzten Endes die Regulation der Hautfeuchtigkeit gestört. Somit gerät die trockene fettarme Haut leicht in den Zustand feuchtigkeitsarmer Haut. Dann stehen nicht mehr ausreichend NMF (natural moisturizing factors = natürliche Feuchtigkeitsfaktoren) zur Verfügung, so dass das Wasserbindevermögen der Haut reduziert ist. Wir können euer Hautbild zwar nicht ändern, aber wenn ihr mit euch selbst zufrieden seid, ist alles möglich!

Darum erklären wir euch, wie es zur Austrocknung der Haut kommt, welche Pflegeprodukte die trockene Haut wieder nachhaltig hydratisieren können und geben wertvolle Tipps zur täglichen Pflegeroutine.


Ihr Hauttyp

Wie kann ich Mischhaut erkennen?

Bei einem trockenen Hautbild fehlt es an Talg und Feuchtigkeit in der Hornschicht, was zu Schuppung der Hautoberfläche und Spannungsgefühlen führt. Der Teint erscheint stumpf und spröde, besonders an den Wangen und um die Augen herum hat dieser Hauttyp seine Problemzonen. In der Beschaffenheit, ist trockene Haut sehr feinporig und fühlt sich an wie Pergament. Trockener Haut fehlt es häufig an Spannkraft und es bilden sich verstärkt feine Linien und Fältchen. Je intensiver die Austrocknung der Haut, desto mehr tritt Juckreiz auf und zudem kann es zur Rissbildung kommen.

MERKMALE TROCKENER FETTARMER HAUT

  •   RAU UND FEINE EINRISSE
  • FEINPORIG
  • SCHUPPIG
  • SPANNUNGSGEFÜHL
  • DÜNNE HAUT

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Welche Ursachen gibt es für trockene fettarme Haut?

Trockene Haut hat ihre Ursache in einer zu geringen Fettproduktion der Talgdrüsen und eine damit verbundene Störung der Feuchtigkeitsregulation. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Hier muss zwischen Krankheiten mit dem Symptom der trockenen Haut und austrocknenden Einflüssen ohne krankhafte Grundlage unterschieden werden. Sind Krankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Morbus Crohn oder Diabetes Mellitus der Auslöser für die Hauttrockenheit, ist unbedingt ein Arzt zu Rate zu ziehen. Aber selbstverständlich kann es auch bei gesunden Menschen zur trockenen Haut kommen.

Faktoren, die dies beeinflussen sind:

  • erbliche Veranlagung: Trockene Haut ist durchaus etwas was genetisch innerhalb einer Familie weitergegeben werden kann
  • Alter: Je älter wir werden, desto mehr verliert unsere Haut an Feuchtigkeit. Das ist dadurch bedingt, dass die Haut mit zunehmendem Alter immer weniger Fett produziert und auch die Schweißdrüsen ihre Arbeit verlangsamen.
  • Temperatureinflüsse: Heizungsluft, Klimaanlagenluft, Luftfeuchtigkeit und andere klimatische Einflüsse können die Haut austrocknen. Auch Winter-Kälte beansprucht die Gesichtshaut sehr.
  • falsche Pflegeprodukte: Aggressive Reinigungsprodukte, Seifen, Make-up und Cremes können die Hautbarriere schädigen und zur Trockenheit führen

Zudem können eine Fehl- und Mangelernährung oder Alkohol- und Nikotinkonsum trockene Haut verursachen.

TROCKENE FETTARME HAUT ODER TROCKENE FEUCHTIGKEITSARME HAUT?

  •  
  • TROCKENE FEUCHTIGKEITSARME HAUT SPANNT
  • TROCKENE FETTARME HAUT SPANNT UND IST GLEICHZEITIG RAU UND SCHUPPIG

Geringe produktion von hauteigenem Fett führt zu spröder und rissiger Haut.

Die Talgdrüsen der Haut stellen nicht genug Fett her um die Haut damit flächendeckend zu versorgen. Dadurch wird die Haut spröde und schuppt sich.

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Die Hautschutzbarriere ist gestört. Feuchtigkeit kann nicht mehr gehalten werden.

Die Hautschutzbarriere ist durch den Fettmangel in der Haut gestört und die Haut beginnt sich zu schuppen, rau und spröde zu werden. Dadurch kann die Haut die gespeicherte Feuchtigkeit nicht mehr halten und gibt sie nach außen ab.

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Die Haut trocknet schließlich aus und wird dadurch spröde und rissig.

Durch den permanenten Feuchtigkeitsmangel und die angegriffene Hautschutzbarriere trocknet die Haut schließlich aus.

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Hautschuppen und Trockenheitsekzemen bilden sich.

Werden keine Maßnahmen ergriffen, um die Feuchtigkeitsspeicher der Haut wieder aufzufüllen und die Hautschutzbarriere wiederherzustellen, dann trocknet die Haut immer weiter aus, was letzten Endes zu Trockenheitsekzemen und regelrechten Hautrissen führen kann.

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Pflegeroutine bei trockener fettarmer Haut

1. Make-up entfernen & 2. Reinigen

Make-up entfernen: Auch trockene Hauttypen tragen Make-up. Aus diesem Grund sollte im ersten Pflegeschritt das Gesicht mit einem milden, alkoholfreien Gesichtswasser von Make-up und Schmutz befreit werden. Tipp: Einfach etwas von dem Gesichtswasser auf ein Wattepad geben und das Gesicht damit vorsichtig reinigen. Niemals wie wild rubbeln, sondern gleichmäßig und vorsichtig das Wattepad über das Gesicht bewegen.

Reinigen: Ein- bis zweimal am Tag sollte die trockene Haut mit einer sehr milden Reinigungslotion oder einem sanften Reinigungsschaum von abgestorbenen Hautschüppchen, Schmutz, und Umweltbelastungen befreit werden.

Tipp: Die idealen Reinigungsprodukte für trockene Haut sollten ph-neutral sein, da diese die Haut nicht irritieren.

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3. Tonisieren

Im dritten Schritt der täglichen Pflegeroutine sollte ein alkoholfreies, mildes Gesichtswasser verwendet werden um eventuell auf der Haut verbliebene Rückstände von Schmutzpartikeln oder Reinigungsrückstände zu entfernen.

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Add on Peeling

Vorsicht bei der Anwendung von Peelings bei trockener Haut! Nur Peelings verwenden die speziell für trockene Haut geeignet sind. Die Haut ist sehr dünn und kann schnell angegriffen werden, wenn ungeeignete chemische oder mechanische Peelings angewendet werden. Diese würden der trockenen Haut ernsthaft schaden und sie unnötig reizen. Achte deshalb auf die Hinweise auf der Verpackung oder frage deinen Arzt oder Apotheker.

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Add on Maske

Zur täglichen Pflegeroutine kann trockene Haut zusätzlich von der gelegentlichen Verwendung von Masken profitieren. Die Haut bekommt durch sie ein extra an Pflege und Feuchtigkeit, was der Hautschutzbarriere wiederum hilft.

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4. Augenpflege

Besonders wichtig bei diesem Hauttyp ist eine gute feuchtigkeitsspendende Augenpflege. Die Augenpartie ist von Natur aus der empfindlichste Teil des Gesichts und neigt grundsätzlich gerne zu Trockenheitsfältchen. Aus diesem Grund muss dieser Hautpartie besonders viel Feuchtigkeit und Nährstoffe zugeführt werden.

Tipp: Die Augencreme immer in die Haut „einklopfen“ und nicht massiert. Der Unterschied zwischen Augencreme und Gesichtscreme liegt vor allem in der Textur, da die Augenpartie nicht mit „verlaufenden“ Cremetexturen behandelt werden darf, da dieses Pflegeprodukt so nah am empfindlichen Auge angewendet wird.

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5. Intensivpflege

Trockene Haut profitiert extrem von der regelmäßigen Verwendung eines Serums, das feuchtigkeitsspenden und / oder rückfettend wirkt. Wird dieses vor der täglichen Feuchtigkeitspflege aufgetragen, kann es deren Wirkungspotential intensivieren und der Haut zusätzlich bei der Regeneration helfen.

Tipp: Für trockene Haut, die neben permanenten Feuchtigkeitsverlust auch zu schnellerer Hautalterung neigt, sind die Skinceuticals Seren ein echter Geheimtipp. Die Haut sieht durch ihre konsequente Anwendung insgesamt gesünder aus und gewinnt an Ausstrahlung während gleichzeitig Fältchen und Linien geglättet werden.

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6. Feuchtigkeitspflege

Für keinen Hauttyp ist die optimale Feuchtigkeitspflege so wichtig, wie für die Menschen, die von trockener Haut betroffen sind. Aus diesem Grund sollte nach der Gesichtsreinigung wirklich immer eine feuchtigkeitsspendende und am besten zusätzlich rückfettende Tages-oder Nachtpflege mit reichhaltiger Textur aufgetragen werden.

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7. Sonnenschutz

Besonders trockene Haut braucht einen guten Lichtschutz, um sich vor vorzeitiger Hautalterung, Zellschäden und jeder Ausprägung von Sonnenbrand zu schützen. Den UV-Schutz gibt es in verschiedenen Formen, z.B. als BB Cream mit LSF oder auch als „Zugabe“ in der hydratisierenden Tagespflege. Für trockene Haut wäre es sogar möglich eine Gesichtssonnencreme zusätzlich zur Feuchtigkeitspflege aufzutragen.

Tipp: Bei trockene Haut sollte auf keinen Fall ein Sonnenbrand riskiert werden, deshalb gilt, je höher der Sonnenschutz desto besser.

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8. Make-up

Wer trockene Haut und ihre typischen Begleiterscheinungen hat, der tut sich mit den Thema Make-up oft sehr schwer. Dank namhafter Dermokosmetikhersteller müssen Betroffene dieses Hauttyps trotzdem nicht auf Foundations, Rouge, Lippenstift und Co. verzichten. Es gibt speziell für empfindliche Problemhaut entwickelte Make-up Serien, die die Hautschutzbarriere nicht belasten und von den Inhaltsstoffen her auf die Bedürfnisse schwieriger Hautbilder ausgelegt sind.

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Welche Aktiv- und Wirkstoff sollte ein Produkt für trockene Haut enthalten?

Bei trockener Haut stehen der Ausgleich des Fett- und Feuchtigkeitsmangels an erster Stelle. Zur Reinigung sollen ausschließlich rückfettende Präperate wie z.B. Reinigungscreme, reichhaltige Reinigungsmilch oder Reinigungsöl verwendet werden. Sie reizen die Haut nicht und trocknen sie auch nicht weiter aus. Kompressen mit Kräuterextrakten, z.B. aus Lavendel, Lindenblüten oder Rosen erfrischen und beruhigen die Haut.

Ein bis zweimal wöchentlich empfiehlt sich zur Unterstützung des Hydrolipidfilms eine Creme-Maske, z. B. mit Avocado-, Oliven- oder Mandelöl, Pflegecremes für trockene Haut basieren auf lipidreichen Ausgangssubstanzen.

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In erster Linie eignen sich bei trockener Haut W/O-Emulsionen, überfettete O/W-Cremes sowie multiple Emulsionen. Besondere Trägersysteme wie z. B. Liposomen erzielen eine länger anhaltende und häufig auch eine intensivere Wirkung.

Der Zusatz von Feuchthaltesubstanzen wie Harnstoff oder Aminosäuren ist bei trockener Haut besonders wichtig, um die Hydrobalance der Haut wiederherzustellen. In jüngster Zeit können durch Cremes mit Stoffen wie Gluco-Glycerol auch Aquaporine unterstützt werden. Aquaporine sind zelluläre Wasserkanäle, die einen schnellen und selektiven Transport von Wasser durch Zellmembranen ermöglichen.

Als Lipide werden zunehmendem Maße Ceramide (Fettsäureamide) eingesetzt. Ceramide sind Vorstufen hauteigener Bausteine der tieferen Hornschicht, sogenannter Sphingosome. Um das Wasserbindevermögen bei trockener Haut zu steigern, werden Feuchthaltemittel verwendet. Es versteht sich von selbst, dass austrocknender Substanzen zu meiden sind. Auf eine ausreichende Feuchtigkeitszufuhr von innen soll geachtet werden. Geeignet sind dazu beispielsweise Mineralwasser, Früchtetees und Fruchtsäfte. Schwarzer Tee, Alkohol führen dem Körper zwar einerseits Wasser zu, entziehen es aber über eine gesteigerte Diurese wieder.

 

Passende Produkte für die Pflege von trockener fettarmer Haut

Trockene Haut braucht vor allem eins: Feuchtigkeit. Darum gilt es, die Haut einerseits ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen und andererseits den Feuchtigkeitsverlust einzudämmen. Besonders geeignete Aktivstoffe zur Behandlung dieses Hauttyps sind: Urea, Hyaluron, Kollagen, Glycerin und Aloe.

Produke für trockene Haut

  • Milde Reinigungspräparate wie Öle oder reichhaltige Reinigungscremes für das Gesicht; Abschminklotion für die Augen,
  • alkoholfreie Gesichtswässer,
  • als Pflegecremes W/O-Emulsionen, überfettete O/W-Emulsionen, multiple Emulsionen und Emulsionen mit besonderen Trägersystemen wie z. B. Liposomen, Nanosomen oder Niosomen, Tagescremes möglichst mit Lichtschutzfaktor,
  • sanfte Peelings,
  • feuchtigkeitsspendende und rückfettende Masken (z. B. auf Basis von Avocado-, Aprikosenkern- oder Weizenkeimöl),
  • Öle zur Gesichtsmassage.
  • Feuchtigkeitsspendende und rückfettende Masken
 

und weitere Serien namhafter Dermokosmetikhersteller, die sich sowohl auf cocopha.de, als auch in der Apotheke vor Ort mit freundlicher Beratung, entdecken lassen.

PFLEGESERIEN FÜR TROCKENE FETTARME HAUT

  • AVÈNE BIETET TROCKENER HAUT PFLEGE MIT DEN SERIEN „ TRIXERA“ UND „HYDRANCE“
  • EUCERIN BIETET DIE SERIEN „ UREA REPAIR“ ; „PH5“ UND „TH HYAL UREA“
  • BIODERMA MIT DEN PFLEGEPRODUKTEN VON „BIODERMA ATODERM“ UND „HYDRABIO“
  • EUBOS MIT DEN PFLEGELINIEN „SENSITIV“ UND „TROCKENE HAUT“
  • LA ROCHE POSAY MIT „LIPIKAR“ SOWIE „TOLERIANE“

 

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