Hautpflege im Winter

Gepostet von Coco Fee, am 19.11.2018

Hautpflege im Winter

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Es gibt nichts Schöneres wenn die ersten Schneeflocken auf die Erde fallen und alles unter einer weißen Decke verschwindet. So schickt die Natur den Boden, die Flüsse und die Pflanzen in den Winterschlaf und schützt sie mit ihrem weißen Mantel vor Kälte und Frost. Aber nicht nur die Natur, sondern auch der menschliche Körper braucht im Winter mehr Achtsamkeit und Pflege als im Sommer. Die Wintermonate sind allgemein kälter und trockener als Sommermonate.

Wenn die Haut dem rauen Wetter ausgesetzt ist, muss sie sich mit übermäßiger Trockenheit auseinandersetzen und wird stark strapaziert. Entsprechende Kleidung schützt den größten Teil unserer Haut, aber unser Gesicht ist meist schutzlos dem Wetter, Wind und den frostigen Teperaturen ausgesetzt. Dabei ist nicht nur die Kälte der Wintermonate ein Problem für die Haut, sondern auch die trockene Heizungsluft in unserem Zuhause, in Einkaufshäusern und Büros in deren Wärme wir uns nur zu gern vor den frostigen Temperaturen flüchten. Die ständig laufenden Heizungen entziehen der Luft die Feuchtigkeit, was sich wiederum auch auf unsere Haut auswirkt.

Deshalb gilt es, sich für die kalten Monate eine entsprechende Winter-Hautpflege- Routine anzueignen:

Baden und Duschen im Winter

Ein ausgedehntes heißes Schaumbad im Winter ist eine echte Wohltat für die Seele, allerdings beansprucht das sogenannte Entspannungsbad die Haut zusätzlich. Für eine perfekte Grundlage in Sachen Hautpflege im Winter gilt beim Duschen und Baden deshalb: Am besten wird warm aber nicht heiß geduscht. Warm bedeutet in diesem Fall die Wassertemperatur unter 35 Grad zu halten, da zu heißes Wasser der Haut ihre natürlichen Fette einzieht.

Um die Haut zusätzlich vor Austrocknung zu schützen empfiehlt es sich zum Duschen rückfettende Wasch- oder Duschlotionen zu verwenden. Gut geeignet für das Waschen im Winter sind auch Duschöle. Nach dem Duschen oder Bad sind rückfettende Bodylotionen die beste Wahl, um die Haut im Winter zu pflegen. Optimal sind Erzeugnisse mit einem hohen Anteil an Feuchtigkeitsbindern, beispielsweise mit dem synthetisch hergestellten Harnstoff Urea. Die Schutzfunktion der Haut wird so wiederhergestellt und der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen.

Wer seinem Körper zusätzlich schon bei der Reinigung etwas von seiner natürlichen Schutzfunktion zurückgeben möchte, der kann seinem Badewasser feuchtigkeitsspendende Badezusätze oder Badeöle zugeben.

Die Haut gut durch den Winter bringen mit Feuchtigkeitspflege

Nach der Optimierung der Reinigung stellt ein weiterer besonderer Teil der täglichen Pflegeroutine im Winter die Zufuhr von Feuchtigkeit mit Hilfe von dermokosmetischen Hautpflegeserien, welche einen gewissen Fettanteil haben, dar. Zur äußerlichen Anwendung lassen sich vor allem Lotionen und Hautcremes mit einem hohen Lipidanteil verwenden. Beim täglichen Eincremen und Pflegen sollten wirklich keine Körperteile, die zur Trockenheit neigen, wie die Füße, Ellbogen und Schienbeine, ausgelassen werden. Die im Freien unbedeckten Körperteile, wie die Hände und das Gesicht, insbesondere die Lippen, benötigen im Winter unsere ganze Aufmerksamkeit. Hier gilt noch mehr als für den restlichen Körper: Gar nicht erst darauf warten bis rissige und raue Stellen auftreten, sondern sich frühzeitig mit Lipbalm, Feuchtigkeitscreme und Co. bewaffnen und diese in die tägliche Pflegeroutine integrieren.

Außerdem sollte auch in der kalten Jahreszeit auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Das kann nicht nur durch genügend trinken geschehen, sondern auch indem besonders wasserhaltige Lebensmittel wie Früchte, Gurken, Suppen, ect. zu sich genommen werden.

Gesichtspflege im Winter

Ab Temperaturen von weniger als acht Grad, vermindert sich die Produktion der Talgdrüsen und der Feuchtigkeitsgehalt der Haut nimmt ab. Insbesondere die fallenden Temperaturen, sorgen für die trockenere Haut. Deshalb sollten wir in dieser Jahreszeit Cremes mit ausreichend Fett bevorzugen. Besonders gut sind auch Gesichtscremes mit pflanzlichen Ölen , die die Hautschutzbarriere stärken.

Bei Kälte eignet sich auch Hautpflege mit Linolsäure oder Sheabutter. Diese haben einen hohen Fettanteil und schützen optimal bei frostigen Temperaturen.

Lippenpflege im Winter

Durch Kälte und Trockenheit sind raue, rissige und spröde Lippen eine häufiges Übel im Winter. Mit einer entsprechenden Lippencreme oder einem Lippenbalsam kann man diese Probleme leicht in den Griff bekommen. Wer sich hier etwas besonders Gutes tun will, der wird sicher bei Naturkosmetikmarken wie Lavera und Korres seine Geheimwaffe gegen spröde Lippen im Winter finden.

Handpflege im Winter

An den Händen sieht man oft als erstes die Spuren des kalten Klimas. Ohne Handschuhe sind die Hände der trockenen Luft im Freien dauerhaft ausgesetzt, dies macht sich natürlich ohne die Verwendung entsprechend schützender Handcremes bemerkbar. Idealerweise benutzt man im Winter morgens und abends eine entsprechende feuchtigkeitsspendende Handcreme, um die Haut entsprechend zu schützen.

Make-up im Winter

Natürlich müssen wir auch im Winter nicht auf Lippenstift, Lidschatten und Co. verzichten. Das Make-up sollte in dieser Jahreszeit der Haut aber zusätzlich Feuchtigkeit spenden und nicht austrocknend wirken. Selbstverständlich sollte das feuchtigkeitsspendende Make-up aber auch auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sein.

Wer sich in Punkto Winter Make-up trotzdem unsicher ist, der macht grundsätzlich mit Dermokosmetik und Naturkosmetik nichts falsch. Selbstverständlich ist jede Haut individuell, aber wer unter sehr empfindlicher, zu Rötungen neigender und allergischer Haut leidet, für den haben dermatologisch orientierte Hersteller wie La Roche Posay und Avène gut deckende und extrem hautverträgliche Make-up Linien geschaffen. Wer für seine Haut im Winter gerne Kraft aus der Natur ziehen möchte, für den dürften die Kosmetikprodukte der bekannten Naturkosmetikmarken Lavera und Korres mit ihrem mehr an Pflege ein echtes Highlight in der dunklen Jahreszeit sein.

Sonnenschutz im Winter

Sonnenschutz ist im Winter übrigens genauso ein Thema wie im Sommer. Auch in dieser kalten Jahreszeit sollten wir Sonnenschutzprodukte regelmäßig verwenden, vor allem wer gerne in den Bergen Ski fahren geht oder sich gern anderen Wintersportarten widmet. Die Haut ist im Winter äußerst empfindlich und nicht an die Sonne gewöhnt. Aber auch im beginnenden Frühjahr kann trotz schöner Winterlandschaften, die Sonnenstrahlung sehr stark werden. Wichtig ist es hier einen Sonnenschutz, eine Feuchtigkeitscreme oder Make-up das mindestens Sonnenschutzfaktor 15 hat aufzutragen. Für ausgesprochen trockene Haut gibt es sogar speziell entwickelte Wintersonnencremes und auch spezielle UV-Schutz Lippenpflege findet sich im Sortiment jeder Apotheke.

Aber nichts geht ohne ein gutes Raumklima für gesunde Haut

Eine an die Witterung angepasste Hautpflege ist aber nur einer von zwei existenziellen Bausteinen für schöne und gesunde Haut auch im Winter. Wir müssen uns auch Gedanken über die Befeuchtung der Wohnräume machen. Schließlich sind beheizte Räumlichkeiten für die Haut genauso schlimm, wie die kalten Temperaturen draußen. Die trockene Heizungsluft entzieht der Haut viel Feuchtigkeit. Dabei gilt eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent als optimal. Um diese auch im Winter halten zu können, gibt es beispielsweise Luftbefeuchter die die feuchte Luft, mittels heißem Dampf, in den Raum abgeben. Alternativ sind auch Luftwäscher, die ebenso Feuchtigkeit an den Raum abgeben, denkbar. Wer aber lieber eine DIY-Variante probieren möchte, der kann auch eine Pfanne mit Wasser oder ein nasses Handtuch auf den Heizkörper legen. Auch Pflanzen geben Feuchtigkeit an die Umwelt ab und sind zudem natürliche Luftbefeuchter. Zimmerpflanzen wie Zyperngras können das Raumklima verbessern und haben zudem einen sehr dekorativen Effekt.

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