Mischhaut. Was ist das eigentlich

Gepostet von Coco Fee, am 19.11.2018

Mischhaut – was ist das eigentlich?

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Die Mischhaut wird gerne und oft als Haut mit zwei Gesichtern : Da gibt es die Trockenzonen, die nach Feuchtigkeit schreien und die übergossenen Bereiche, die vom übermäßigen Talg befreit werden müssen. Das macht die Mischhaut zu einer der etwas pflegeintensiveren Hautzustände, aber auch zu einer der gesünderen Hauttypen. Aber was genau sind die Symptome einer Mischhaut und muss man die Hautpflege etwa auf zwei Hauttypen abstimmen? Gehen wir der Sache doch einmal auf den Grund…

Woran erkennt man eigentlich eine Mischhaut?

Trockene Wangen und eine fettige T-Zone - die typischen Probleme einer Mischhaut machen deutlich, dass es sich bei diesem Hautbild eigentlich um die Kombination zweier Hauttypen handelt. Meist ist die Mischhaut eine Kombination aus normaler und fettiger Haut oder eine Kombination aus trockener und fettiger Haut.

 

Besonders in den Wintermonaten neigt die Mischhaut zu Trockenheit, im Sommer eher zu speckigem Glanz. Im Laufe des Lebens gleichen sich die einzelnen Hautpartien immer mehr an, das heißt die Mischhaut ist in jungen Jahren am ausgeprägtesten.

 

Die Probleme bei Mischhaut sind:

• Vergrößerte Poren • Die T-Zone "Stirn-Nase-Kinn" neigt zu Fettglanz und Unreinheiten • Spannungsgefühle auf den Wangen • Trockene Seitenpartien

Aber heißt das dann nicht man die Hautpflege bei Mischhaut auf zwei Hauttypen abstimmen?

Die verschiedenen Hautpartien sollten je nach Bedürfnis gepflegt werden, also die fettigeren Bereiche, zum Beispiel die T-Zone oder das Dekolleté, anders als die trockeneren Bereiche wie zum Beispiel die Wangen. Das heißt aber nicht, dass man für eine Mischhaut das doppelte an Pflegeprodukten braucht, denn viele namhafte Dermokosmetik-Hersteller führen genau auf die Mischhaut abgestimmte Reinigungs- und Pflegeprodukte.

Trotzdem ist die Pflege für die Mischhaut nicht einfach. Genau wie die fettige Haut neigt die Mischhaut in den fettigen Zonen zu Pickeln und Mitessern, eine „Überfettung“ der T-Zone durch zu reichhaltige Cremes und Seren würde Pickel auslösen können. Bei einer zu leichten Pflege hingegen kann die Wangenpartie aber noch weiter austrocknen. Die meisten Dermokosmetik- und Naturkosmetikmarken haben speziell auf diesen Hauttyp abgestimmte Gesichtscremes, die so konzipiert sind, dass sie die Mischhaut nicht überfordern. Auch Produkte mit Urea sind für Mischhaut bestens geeignet, denn dieser Wirkstoff wird oft in leichten, fettarmen Formulierungen verwendet. Wenn die Mischhaut nun aber sehr stark ausgeprägt ist, kann es tatsächlich von Vorteil sein, die Haut individuell zu behandeln und Pflegeprodukte für zwei Hauttypen an den Entsprechenden Arealen anzuwenden.

Hier geht man am besten folgendermaßen vor:

Fettige Zonen mattieren

Am besten ist es, die T-Zone gar nicht oder nur mit extra für fettige Haut ausgelobten Cremes und Lotionen zu behandeln. Eine Reinigung oder Pflege für fettige Haut arbeitet mit dem Prinzip der leichten Austrocknung - in ihr steckt gern auch ein Alkoholanteil, deshalb sollte man sie von den trockenen Partien des Gesichts möglichst fernhalten.

Trockene Haut pflegen

Für Wangen, Hals und Augenpartie kann eine Creme für trockene Haut gewählt werden. Fettreiche Pflege, die im Winter sinnvoll ist, sollte allerdings von der T-Zone ferngehalten werden, denn die produziert sowieso schon zu viel Talg. In den wärmeren Jahreszeiten sollte sowieso der Fokus bei der Pflege auf Feuchtigkeit gelegt werden, um die trockene Haut zu versorgen. Wem das zu viel Aufwand ist, der kann auch auf Produkte mit Urea setzen, die sind auch für Mischhaut bestens geeignet, denn dieser Wirkstoff steckt oft in leichten, fettarmen Formulierungen.

Wie reinigt man Mischhaut?

Bei der täglichen Reinigung des Gesichts gilt im Grunde das gleiche Prinzip wie beider Pflege: Die T-Zone muss sanft entfettet werden, um Mitesser und Pickel vorzubeugen, gleichzeitig soll den eher trockenen Hautpartien keine Feuchtigkeit entzogen werden. Gelöst werden kann das Problem mit einem milden Waschgel oder einer milden Waschlotion, mit der die Mischhaut morgens und abends problemlos gereinigt werden kann. Auch ein Mizellenwasser für Mischhaut ist gut verträglich. Einmal in der Woche darf ein Peeling verwendet werden. Bei der Wahl des Peelings sollte allerdings darauf geachtet werden für welche Hauttypen das Produkt geeignet ist. Außerdem sollte man hier der Haut zuliebe wirklich zu hochwertigen Dermokosmetik oder naturkosmetischen Produkten greifen und nicht zu zweifelhaften Billigprodukten irgendwo im Kaufhausregal.

Welches Make-up ist bei Mischhaut geeignet?

Die T-Zone braucht Mattierung, die Pickel sollen abgedeckt werden und die trockenen Partien sollen nicht schuppen, wenn sie mit Make-up bedeckt werden. Gar nicht so einfach, das richtige Make-up für Mischhaut zu finden. Wenn die Haut richtig vorbereitet ist, das heißt, die fettigen Zonen mit einer mattierenden und die trockenen mit einer fett- und feuchtigkeitsreichen Creme versorgt sind, kann das Make-up aufgetragen werden. Hier lohnt es sich vor allem bei den bekannten Dermokosmetikherstellern Avène und La Roche Posay einen Blick auf deren Make-up Sortiment zu riskieren. Aber auch Mineral Make-up wie es in Naturkosmetikmarken wie Lavera Verwendung findet hilft der Mischhaut sich wohl zu fühlen ohne die Poren zu verstopfen.

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